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Nicht vergessen – Opfer von Krieg und Gewalt aus dem Amt Betzdorf

Die Nr. 4 der Schriftenreihe des Betzdorfer Geschichte e.V.: Betzdorfer Geschichte(n) ist erschienen. Mit dieser Veröffentlichung wird das Gedenkbuch, das seit 2006 in der alten Friedhofskapelle ausliegt, in Buchform (160 Seiten und fast 90 Fotos) angeboten. Wichtig, die Namen der insgesamt 1.330 Opfer stammen aus allen Orten des ehemaligen Amtes Betzdorf (ohne Sassenroth).

 

Mit Hilfe zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, die sich bei den Initiatoren Gerd Bäumer, Dr. Gerhard Hermann und Ernst-Helmut Zöllner gemeldet haben, konnte die bisher bekannte Zahl an Opfern weiter vervollständigt und auf die Verbandsgemeinde ausgedehnt werden. Es ist ein einmaliges Gedenkbuch entstanden, das nach Wissen des BGV in einer solchen Form kreisweit erstmals erscheint.

Außerdem wird die Geschichte aller Denkmäler (es sind insgesamt 21, ohne Vereins- oder Firmen-Gedenktafeln) in der Verbandsgemeinde dargestellt und mit Fotos dokumentiert, die an Krieg und Gewalt erinnern. Die Redaktion lag bei den drei Initiatoren, die außerdem Beiträge zu den Kriegsopfern (Gefallene beider Weltkriege und Vermisste des Zweiten Weltkriegs), den Zivilopfern durch die Bombenangriffe auf Betzdorf, den sogenannten Bunkerkindern, den Opfern des Holocaust aus Betzdorf sowie den Euthanasieopfern aus Betzdorf verfasst haben. Auch waren sie an der geschichtlichen Darstellung der Denkmäler aus Alsdorf, Grünebach, Betzdorf, Dauersberg, Scheuerfeld und Wallmenroth beteiligt. Weitere Beiträge zu diesem Buchabschnitt stammen von Dieter Drutschmann, Gottfried Frings, Rainer Müller und Bernhard Latsch. Die Schriftenreihe Nr. 4 ist beim BGV zu erhalten: BetzdorferGeschichte@t-online.de