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Schloss Friedewald
Kaiser Ludwig der Bayer verlieh im Jahre 1324 dem Grafen Gottfried von Sayn und dem "Flecken Friedewald" für die geleistete Waffenhilfe gegen seinen Nebenbuhler Friedrich den Schönen von Österreich die gleichen Rechte, über die auch die Freie Reichsstadt Frankfurt verfügte.
Gottfried von Sayn konnte nun die vorhandene befestigte Anlage zu einer schönen Burg ausbauen. Nachdem dem Burganlage mehrmals den Besitzer gewechselt hatte, wurde von 1580-1582 von Graf Heinrich IV von Sayn das Hauptgebäude des Schlosses errichtet, dem in den Jahren darauf Erweiterungs- und Verstärkungsbauten folgten. 1741 verstirbt der letzte Herrscher aus dem Hause Sayn. Das Schloss wurde nun zeitweise Gerichtssitz und verfällt immer mehr. Graf Alexander von Hachenburg erwarb 1885 das Schloss seiner Vorfahren für 5 Reichstaler und versetzte es wieder in einen bewohnbaren Zustand. 1912 ging das Besitztum an Prinz Otto zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg über. Weitere Nebenbauten werden gebaute, so dass ein Komplex mit rechteckigem Bering entstand. Die Renaissancefassade des Hauptgebäudes ist mit vielen Reliefs, Pilastern, Gesimsen und Firgurennischen verziert, so dass sie dem Heidelberger Schloss nachgebildet erscheint. Im Inneren ziert das Schloss als Mittelsaal der sehenwerte Rittersaal. 1954 wurde de Schlosskomplex von der evangelsichen Kirche Deutschland erworben, zur Schulungs- und Tagungsstätte ausgebaut und der Evangelischen Sozialakademie gewidmet.
Weitere Informationen rund um das Friedewälder Schloss finden Sie unter: www.schlosshotel-friedewald.de
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