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Betzdorf legt Plan für Radfahrer vor
Derzeit erarbeitet der Kreis Altenkirchen einen Radwegeplan für die Region. Dieser Plan soll dem Landesbetrieb Mobilität vorgelegt werden, der bereits fertige Strecken in die rheinland-pfälzische Radwanderkarten einarbeiten soll. Denn hier führt der Westerwald noch ein Schattendasein. Lediglich der Asdorfradweg, der Alsdorf-Radweg nach Daaden, der Altenkirchener Radrundweg sowie der Radrundweg Puderbacher Land sind da bisher aufgeführt.
Doch mehr Wege könnten aufgenommen werden. So sollen die Verbandsgemeinden Pläne vorhandener und geplanter Radwege vorlegen. Ziel dabei ist es auch, dass der Kreis in Zukunft bei der Bezuschussung zum Radwegebau mit Landesmitteln bedacht wird. Das Land will den Radwegebau fördern, so Lars Kober von der Kreisverwaltung. Mit den Plänen der Verbandsgemeinden könne man auch erkennen, wo ein Lückenschluss für ein überregionales Radwegenetz möglich ist.
Die Verbandsgemeinde Betzdorf hat ihren Plan bereits vorgelegt. Besondere Idee dabei ist, dass man den Siegtal-Radweg im Bereich Betzdorf weg von der Bundesstraße führen will. Die Gefahrenstelle Wilhelmstraße wird gemieden. Führen soll der neue Radweg von der Stadtmitte aus über die noch zu erschließenden Bahnbrachen bis nach Bruche, von dort in Höhe der nun geschlossenen Fußgängerbrücke nach Wallmenroth über eine neue Brücke (finanziert über Mittel aus dem Radwegebau) und weiter durch Wallmenroth nach Scheuerfeld an der Sieg entlang, durch die Muhlau und wieder in Richtung B 62.
Ab hier wird es dann aber problematisch. Gerade die Strecke weiter nach Wissen ist in Teilen schwierig.
Die Betzdorfer haben sich noch weitere Gedanken gemacht. Radwege führen bis Dauersberg oder auch von Wallmenroth durch den Wald nach Katzwinkel. Doch das sind dann teilweise eher Strecken, die für Mountainbiker geeignet sind. Noch sind viele der Strecken Ideen. Was davon umgesetzt wird, das ist offen.
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 29. Februar 2008
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